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1986
In einer Zeit des Umbruchs entstand mein „Adagio“: nach einer Reihe
von streng konstruierten Stücken zu Beginn der 80er-
Dauer: ca. 6 Minuten
Uraufführung: 16.10.1988, Karlsruhe (Michaela Papenberg, Flöte; Ulrike Xander,
Violine)
Produktion des Süddeutschen Rundfunks (SDR) 1991 (Carsten Hustedt, Flöte; Bernhard
Spychalski, Oboe)
Als Komponist trat Andreas Grün mit dem „Adagio für Flöte und
Violine“ hervor, einem sehr gefühlsstarken Stück mit offensichtlich stark
persönlich-
Ähnliches lässt sich auch von dem „Adagio“ für Flöte und Violine
sagen … Eine Komposition, bei der in dichter Weise Dissonanzen (Sekunden,
Vorhalte) sich in linearer Stimmführung entwickeln, um dann eine Auflösung zu
erfahren. Es war eine verhaltene, meditative Musik, die in ihrer Expressivität
und durch die reife Interpretation viele berechtigt für sich einnahm.
Notenbeispiel (Seite 1)
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