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wurde
1960 geboren. Er studierte zunächst Schulmusik und Musikwissenschaft in
Karlsruhe, besuchte dann als Stipendiat der Accademia Chigiana in Siena die
Meisterklasse von Oscar Ghiglia und beendete seine Ausbildung als Gitarrist mit
einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Wien bei Konrad
Ragoßnig. Anschließend absolvierte er noch Kompositionsstudien bei
Wolfgang Rihm in Karlsruhe und bei Rudolf Kelterborn in Basel.
Andreas Grün tritt nicht nur als Solist auf, sondern gibt auch als Kammermusiker
und Liedbegleiter zahlreiche Konzerte. Dabei umspannt sein Repertoire
alle Epochen von den Meisterwerken der Renaissance bis zu den allerjüngsten
Schöpfungen der Gegenwart, von denen er etliche uraufgeführt hat. Er spielte
im In- und Ausland mit diversen Orchestern, wirkte bei internationalen Festivals
mit und hat zahlreiche Solo- und Ensemblewerke für den Rundfunk sowie auf LP
bzw. CD aufgenommen. – 2001 erreichte Andreas Grün beim Internationalen
Kammermusikwettbewerb Schweinfurt als einziger deutscher Teilnehmer die Finalrunde
und erlangte zusammen mit seinen Partnern, dem Čiurlionis-
Auch als Pädagoge ist Grün in vielen Bereichen aktiv. Nach einem
vorübergehenden Lehrauftrag für Gitarre an der Musikhochschule Karlsruhe
leitete er mehrere Jahre die „Kammermusik-
Grün hat Artikel und Essays für Musikzeitschriften und den Rundfunk
verfasst und ist als Herausgeber und Bearbeiter für verschiedene Verlage
tätig. Seine Kompositionen – Werke für
die verschiedensten Besetzungen – werden im In- und Ausland aufgeführt
und vom Rundfunk gesendet.
ausführlichere
biografische Informationen

Von
den ersten Akkorden … an … herrschte eine schier atemlose Stille im
Publikum. Es waren keineswegs virtuose Effekte, die eine solche Konzentration
bewirkten, sondern die suggestive Art und Weise, wie Andreas Grün die musikalischen
Figurationen herausarbeitete. Er modellierte behutsam und zart die einzelnen Motive,
schuf leise Übergänge, baute die Spannungsbögen sachte auf und ließ
sie nachklingen.
Pforzheimer Zeitung
Andreas Grün wusste seinem Instrument Farben abzugewinnen, das
Liniengeflecht bestechend klar nachzuzeichnen und auch schließlich dem virtuosen
Spiel sein Recht zu geben. Was aber am meisten beeindruckte, war sein urmusikalisches,
lebendig atmendes Musizieren. Der Hörer war nie gelangweilt, obwohl eine einzelne
Gitarre längst nicht den Raum so besitzergreifend füllt wie beispielsweise
ein Flügel.
Doch war dieses intensive Spiel Andreas Grüns so voller Abwechslung, so voller
dynamischer Nuancen und so voller plastischer Klarheit, dass die Spannung vom
ersten bis zum letzten Ton anhielt.
Südwest Presse
Aus
der Feder von Joh. Fr. Fasch … stammte das Konzert für Gitarre, Streicher
und Basso continuo d-Moll. Andreas Grün aus Karlsruhe stellte beispielhaft die
Klangfülle und
Oberndorfer Zeitung
A. Grün, par sa technique éblouissante, prouvait son
degré stupéfiant de virtuosité.
A. Grün bewies durch seine beeindruckende Technik einen verblüffenden
Grad an Virtuosität.
Vevey-Riviera
Reiktų pažymėti išties retą atlikėjo
universalumą bei preciziškumą. Kažin ar atsirastų Lietuvoje
panašaus lygio klasikinės gitaros meistras.
Man muss die wirklich seltene Universalität sowie Präzision des Spielers
bemerken. Wer weiß, ob man in Litauen einen Meister der klassischen Gitarre
von ähnlich hohem Niveau finden könnte.
Durys, Klaipėda (Memel)
Eine perfekte Aufnahme! … Man kann diese Werke kaum besser spielen. … Den Gitarristen erkennt man sofort als großen, feinsinnigen Künstler. Er spielt mit erlesenem Schönheitssinn und musikalisch motivierter Nuancierfähigkeit.
Das Orchester

Unzweifelhafter Höhepunkt … war eine „symphonie fantastique en
miniature“, wie Frank Michael die Komposition seines Musikerkollegen Andreas
Grün nannte. Sein „Capriccio über mi-
Marburger Neue Zeitung
Die eindrucksvollste Komposition dieses Abends war vielleicht das Streichtrio „Schatten – Spuren – Splitter“ „für Träumerohren“ von Andreas Grün …
Badische Neueste Nachrichten
Das Morbide seiner Epoche hat Trakl vorausgeschaut, und Todessehnsucht erfüllte ihn in kühn formulierten Nachtbildern. Grüns Vertonungen sind adäquat, voll düsterer Schönheit, in einem fahlen Glanz. Da wird nicht gelärmt, gestottert und gegeckert, sondern beklemmend schön gesungen.
Pforzheimer Zeitung
Bezwingende Wirkung mit seinen hämmernden Klavierbasstönen in den Ecksätzen löste das plakative, höchst eindringliche Klaviertrio Nr.1 aus, das Andreas Grün … komponiert hatte.
Badische Neueste Nachrichten
weitere Pressestimmen zu den einzelnen Kompositionen siehe über die
jeweiligen Verweise
weitere Informationen
auf der Seite Werke
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